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Was sind Schadensfreiheitsrabatte (SF-Rabatt)?

Bevor man sich dazu entschließt, eine Kfz-Versicherung abzuschließen, ist ein Autoversicherungsvergleich geradezu unerlässlich. Welcher Anbieter letztendlich infrage kommt bzw. welche Leistungen die individuell günstigsten sind, lässt sich beispielsweise anhand eines Online-Vergleiches schon innerhalb kürzester Zeit ermitteln.

So ist dabei in jedem Fall auch zu berücksichtigen, dass ein jeder Versicherungsunternehmer die zu versichernden Personen in so genannte Schadensfreiheitsklassen einteilt; unter anderem auch dann, wenn ein Erstfahrzeug angemeldet werden soll. In der Regel verhält es sich so, dass der künftige Fahrzeughalter zunächst zur Zahlung einer bestimmten Grundprämie verpflichtet ist, welche sich allerdings abhängig von der jeweils zugeteilten Klasse unterschiedlich darstellt.

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Bei Fahranfängern, aber auch bei älteren Verkehrsteilnehmern beispielsweise ist es so, dass sie – rein statistisch betrachtet – einem weitaus größeren Risiko, in Unfälle verwickelt zu sein, ausgesetzt sind. Das bedeutet im Klartext, dass dieser mögliche Rabatt abhängig von der bisherigen unfallfreien Fahrzeit stark variieren kann.

Zusätzlich sei hierbei erwähnt, dass diese so genannten „schadensfreien Jahre“ aufgeteilt werden in die Voll- und die Haftpflichtversicherung. (Zu beachten ist überdies, dass es im Bereich der Teilkasko keinen Schadensfreiheitsrabatt gibt.)

Standardmässig wird der SF-Rabatt in diesem Zusammenhang in unterschiedliche Kategorien aufgeteilt. So existieren in bezug auf Kraft- bzw. Kleinkrafträder 8 verschiedene Klassen, im Pkw-Bereich sind zumeistin bis zu 25 Schadensfreiheits-Klassen gegeben, wohingegen bei den sonstigen Kraftfahrzeugarten lediglich 3 unterschiedliche Gruppierungen gibt.

Ein Beispiel:

In Anbetracht der Tatsache, dass die SF-Klasse I mit einem unfallfreien Jahr gleichzusetzen ist, so ist die höchste zu erreichende Stufe SF-Klasse 25 (sprich: mindestens 25 Jahre unfallfreies Fahren). Diesbezüglich kalkulieren viele Versicherer einen Satz von nur noch 30 Prozent der Grundprämie.

Ist ein Schadensfall (sprich: Unfall) aufgetreten, so muss zumeist mit einer Rückstufung in der Schadensfreiheitsklasse gerechnet werden, also mit einem Anstieg der Versicherungsbeiträge, da ja in diesem Fall eine neue Schadensklasse zu berücksichtigen ist.

Aus diesem Grund kann es für den Versicherungsnehmer unter Umständen sogar sinnvoller sein, für den entschandenen Schaden selbst einzustehen. Jedoch bieten zahlreiche Versicherungsunternehmen die Option, diese Entscheidung innerhalb einer Frist von einem halben Jahr rückgängig machen zu können. Dieses ist sogar dann noch möglich, wenn der Versicherer bereits einen Leistungsausgleich erbracht hat.

Um allerdings in den Genuss von noch mehr Flexibilität zu kommen, kann mittlerweile schon von einem Rabattschutz profitiert werden. Dadurch kann sich der Fahrzeughalter gegen die Zahlung eines Mehrbetrages bzw. gegen die Rückstufung absichern.