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Allgemeine Informationen zur Insassen Unfallversicherung

Wenn man es genau nimmt, so kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die Insassen-Unfallversicherung in gewisser Weise eine überflüssige Versicherungsart ist. Andere hingegen betrachten diese Form der Absicherung als einen zusätzlichen Schutzfaktor. Fakt ist allerdings, dass die meisten einzukalkulierenden Risiken ohnehin durch die anderen mit der Kfz-Versicherung verbundenen Versicherungen abgedeckt sind.

Viele Autofahrer nutzen aus diesem Grund vielmehr die klassische Unfallversicherung, denn diese greift nicht nur ausschließlich bei Personenschäden, wie es ja bei der Insassen-Unfallversicherung der Fall ist.

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Nichtsdestotrotz sei hier erläutert, dass verschiedene Leistungspakete mitversichert und nach unterschiedlichen Systemen vereinbart werden können. Wird das so genannte „Pauschalsystem“ genutzt, so sind alle (Fahrzeug-)Plätze mitversichert, beim „Platzsystem“ hingegen unterliegen lediglich vereinzelte Plätze (Sitze) separat dem Versicherungsschutz.

Auf Wunsch können bei der Insassen-Unfallversicherung übrigens bestimmte Zusatzaspekte hinzu gebucht werden, wie z. B. das Kranken(haus)Tagegeld. Für welche Variante sich der Versicherungsnehmer im Endeffekt entscheidet, kann entweder im Versicherungsvergleich vorab ermittelt werden oder im persönlichen Gespräch mit dem Versicherungsfachmann.

Der Verbraucher ist – trotz einer bestmöglichen Form der Absicherung – stets in hohem Maße daran interessiert, Geld zu sparen. Dieses ist freilich auch bei der Insassen-Unfallversicherung möglich. So lassen sich z. B. so genannte „weiche Nachlässe“ in die Beitragsbemessung miteinbeziehen. Allerdings sind derartige Nachlässe nur für bestimmte Fahrzeugkategorien gestattet. Dieses sind z. B. der Pkw selbst, Motorräder aller Art sowie Campingfahrzeuge. Übrige Fahrzeuggruppen sind von derartigen Vorzügen ausgeschlossen.

Darüber hinaus ist in diesem Zusammenhang zu beachten, dass der Fahrzeughalter ein Mindestalter von 25 Jahren nachweisen muss, um überhaupt in den Genuss eines Nachlasses zu kommen.

Weitere Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle:

Wenigfahrer haben die Möglichkeit, vom „weichen Nachlass“ zu profitieren, ebenso wie Fahrzeughalter, die ihr Kfz während der Nacht in einer Garage unterstellen können. Ferner kommen diesbezüglich gleichermaßen Fahrzeuge in Betracht, die nicht älter sind als drei Jahre.

Hat die versicherte Person – neben der Insassen-Unfallversicherung – überdies auch eine Gebäudeversicherung beim selben Anbieter abgeschlossen, so ist auch die Inanspruchnahme eines zusätzlichen Preisnachlasses möglich. Inwieweit die vorgenannten Aspekte jedoch tatsächlich ihre Gültigkeit behalten, hängt einzig vom jeweiligen Versicherungsanbieter ab.

Apropos „Sparen“: in dieser Hinsicht ist selbstverständlich auch die Berücksichtigung der Regionalklassen von besonderer Bedeutung. Allerdings ist ein Rabatt überdies auch abhängig vom individuellen Zulassungsbezirk (siehe Kfz-Kennzeichen).

Statistiken zufolge ist die Zugrundelegung der Regionalklassen in der Tat von großer Relevanz, denn je nach Region ändern sich nach Meinung zahlreicher Straßenverkehrsexperten auch die dort gegebenen Straßenverhältnisse bzw. die dort jeweils (neu) zugelassenen Fahrzeuge. Daraus folgt, dass ein mögliches Unfall-Risiko ansteigt – oder sinkt.

Übrigens werden alljährlich entsprechende Untersuchungen durchgeführt, so dass ein jeder Versicherungsnehmer alle zwölf Monate die Gelegenheit nutzen kann, dass dieser Teil der Beitragszahlungen reduziert werden kann. Aber: die diesbezüglichen Prämien können sich unter Umständen auch erhöhen.

Versicherer beziehen bei ihrer Ermittlung der Beiträge für die spezifischen Versicherungsangebote des Weiteren auch so genannte Typklassen mit ein. Hiermit ist schlicht die Relation des bisherigen (statistisch errechneten) Unfallaufkommens zum Fahrzeugtyp gemeint. Die damit verbundenen Erhebungen sind aus dem so genannten Typklassen-Verzeichnis ersichtlich (siehe z. B. Verkehrs- bzw. Sachverständigenbüro). Je höher demzufolge die Typklassenzahl ist, desto höher die Beiträge zur jeweiligen Versicherung.

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Tipp: im Hinblick auf möglichst günstige Versicherungsbeiträge kann es ratsam sein, anhand der ersten drei Zahlen (sprich: Typschlüssel-Nummer) im Fahrzeugbrief die individuelle Typenklasse zu ersehen. Eine Vorab-Überprüfung kann demnach schon beim Autokauf selbst von großer Wichtigkeit sein.